Über

Dieser Blog ist Privat. "Unflauschig" sind alle die Dinge, über die ich Gedanken entwickle und die nicht mit meinem beruflichen Blog zu tun haben, der sich mit sehr flauschigen Dingen befasst. Unflauschig fasst Gedanken, politische Themen und, völlig ungeplant, auch Themen die mit dem B.A. Bildungswissenschaft zu tun haben, auf.

Das Blog war eine "Moment-Idee". Mal sehen was daraus wird...

 

Alter: 42
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Dachte ich immer: "wenn ich mal groß bin..."

Wenn ich mal groß bin...:
...möchte ich noch ganz viele Dinge tun...

In der Woche...:
...bin ich eher flauschig unterwegs...

Ich wünsche mir...:
Gesundheit und weiterhin viel Mut!

Ich glaube...:
an den Netzwerkgedanken!

Ich liebe...:
Sommerabende...

Man erkennt mich an...:
...Wollfasern auf der Kleidung...

Ich grüße...:
...alle Leser :-)



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Blog

Mein Resümee zum c MOOC #Exif13 - Expedition zur Insel der Forschung

Der #ExIF13 ist schon seit 6 Tagen "Geschichte". Zumindest lief am vergangenen Donnerstag der letzte Livestream. Hier noch mal der Link zum furiosen Abschluss: http://www.youtube.com/watch?v=hCIutEd5hXo&feature=youtu.be mit Prof. Hillebrand, Marcus Deimann und Sebastian Vogt. Der letzte (ebenfalls längere Impulsvortrag)  war für mich großartig, was für mich vor allem daran gelegen hat, dass Herr Prof. Hillebrand mich absolut begeistert hat. Seinen Vortragsstil habe ich als sehr lebhaft und "neugierig machend" erlebt. Gleichzeitig hat er die "Forschungsreise" im Vortrag tatsächlich auf den Punkt gebracht. Die Informationen im Livestream waren so dicht, dass ich mir den Vortrag bestimmt noch das ein oder andere Mal in Ruhe anhören werden. 6 Wochen Expeditionsreise zur Insel der Forschung liegen damit hinter mir und den anderen "AktivistInnen", wie es in den Impulsvorträgen immer so schön hieß. Und es war eine wirklich spannende Zeit. Zu Beginn (in der ersten Woche) war ich zunächst skeptisch, da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, dass aus einem sehr kleinen Kreis eine aktive Arbeit entstehen würde. Aber schon mit dem zweiten Impulsvortrag von Dirk Bindmann-Pabst war ich "am Haken". Insbesondere die Auseinandersetzung mit dem "Web of Science" war für mich sehr spannend. In den ersten Wochen wurde auf Twitter und auf der google+ Plattform https://plus.google.com/u/0/communities/100479507733945530725?cfem=1 auch viel auf der Meta-Ebene diskutiert. In der Zeit machte ich mir insbesondere Gedanken über MOOCS und das "Massive". Meine Gedanken dazu habe ich vor allem auf Twitter unter dem Hashtag #exif13 geteilt. Das google+ Netzwerk, aber auch das kollaborative Arbeiten via Twitter begann mir immer besser zu gefallen. Ebenfalls die Aufgabe mit den Videos. Diese war aber zeitlich für mich leider nicht zu realisieren. Aus diesem Grund habe ich mich mit den tollen Videos der anderen Teilnehmer beschäftigt. Diese sind in der google+ Gruppe verlinkt. Hier auch meine einzige Kritik: für eine so tolle Aufgabe, wäre ein längerer Bearbeitungszeitraum hilfreich. Vielleicht könnte es bereits am Anfang bekannt gegeben werden, eine Deadline gesetzt werden, aber ein umfangreicheres Thema wählen. Und dann 3-4 Wochen Bearbeitungszeit. Neben technischem "Neuland" war auch bei mir ausgerechnet in der Woche die Zeit sehr knapp. Mit ein wenig Wehmut denke ich schon jetzt an den Exif zurück, die festen Dates am Donnerstagabend waren auch toll; insbesondere das die Twitter-Kommentare dort beantwortet und eingebunden wurden.

Mein Resümee möchte ich gerne mit der Aufgabe für die 6. Woche beenden: Es ging um wissenschaftliche Aufsätze, die uns zur Forschung inspiriert haben. Hierfür möchte ich in meine Vergangenheit zurückgehen. Als Studentin an der Uni Essen mit Hauptfach Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft): Ein Werk meines damaligen Professors Horst Alber Glaser hatte ich bereits via Twitter geteilt. Mein anderes großes Interesse und Herz hing (und hängt) an den literarischen Werken von Anais Nin und von Marguerite Duras. Diese beiden Autorinnen und ihre jeweiligen Gesamtwerke faszinieren mich seit Teenagerzeiten und ich habe bereits vor der Uni die Werke, auch Erstausgaben und wissenschaftliche Aufsätze dazu gesammelt. Damals noch sehr aufwändig mit der Recherche in der Bibliothek und dem z.T. internationalen Bestellen von Zeitschriftenartikeln (was auch ins Geld ging). Beide Autorinnen verwenden autobiographische Details in ihren fiktiven Werken, jedoch auf eine völlig verschiedene Art und Weise.

Hier einige Verweise auf Artikel/ Bücher:

Nalbantian, Suzanne. Aesthetic Autobiography. From Life to Art in Marcel Proust, James Joyce, Virginia Woolf and Anais Nin. London: Macmillan, 1994.

http://books.google.de/books/about/Marguerite_Duras_und_der_Raum_des_Unm%C3%B6g.html?hl=de&id=h2JQTtlnrtIC (Hier insbesondere v. Interesse die Verwendung des Zeit- und Raum Begriffes für mich)

 http://books.google.de/books/about/All_contraries_confounded.html?id=23dbAAAAMAAJ&redir_esc=y (dies brachte mich dazu, mich auch mit Djuna Barnes näher zu befassen und ich hatte es via Fernleihe vor langer Zeit).

Die Liste ist endlos, ich habe auch nicht mehr alle Zeitschriftenartikel (sie füllten irgendwann zwei dicke Ordner), denn sie fielen dem ein oder anderem Umzug zum Opfer. Trotz allem gehört mein Herz weiterhin diesem Thema :-) Mal mehr, mal weniger. Seit dem B.A. Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen eher weniger, aus zeitlichen Gründen.

Ich möchte gerne mit einem meiner Lieblingssätze von Marguerite Duras (sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert) enden:

"Sehr bald in meinem Leben war es zu spät. 

Lassen Sie mich hinzufügen, ich bin fünfzehneinhalb. Eine Fähre überquert den Mekong." (Aus "Der Liebhaber".

Ich hoffe sehr, dass es in meinem Leben noch nicht zu spät ist um die Reise der Forschung (in vielen Bereichen) noch zu unternehmen.

In diesem Sinne...

 

 

 

 

1 Kommentar 24.7.13 20:53, kommentieren

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4. Woche des #exif13

Bei der Wochenaufgabe ging es diesmal darum, eine Studie/ ein Experiment zu finden, dass sich in vergleichbarer Weise einem Forschungsthema widmet wie in der Studie zu den "Arbeitslosen von Marienthal" (Jahoda). In dieser Langzeitstudie wurden quantitative und qualitative Methoden verwendet.

Eine relativ aktuelle Studie/ Untersuchung habe ich hier gefunden:

http://www.iss-ffm.de/projekte/aktuelle-projekte.html?tx_projekte_pi1[showUid]=556

Die ISS-AWO Langzeitstudie zu Kinderarmut beschäftigt sich mit "Lebenslagen, Lebensverlauf und Zukunftschancen von (armen) Kindern". Hiermit ist sie die bisher einzige deutsche Langzeitstudie zur Armut bei Kindern und Jugendlichen.

Gestartet ist diese (auf drei Jahre angelegte Studie) im Jahre 2009. Sie bezieht sich auf die bereits seit 1997 laufende Forschung zum Thema.

Die Studie hat neben dem Erkenntnisinteressie vor allem zum Ziel, bessere Angebote für die praktische Sozialarbeit identifizieren zu können und die Einflussnahme auf die Sozialpolitik um Armutsprävention leisten zu können.

Zwischenberichte zu der Studie können bestellt werden, der Endbericht kann als Publikation bestellt werden.

Zum Konzept und Ergebnis der Studie und den Handlungsempfehlungen/ Auslegungen ist evtl. folgende Präsentation/ Vortrag von Interesse:

http://www.lzt-thueringen.de/files/raeentation_holz.pdf

Vergleichbar, im Sinne der Aufgabe, ist diese Langzeituntersuchung, da sie ebenfalls einen Untersuchungsgegenstand mit verschiedenen Methoden untersucht und ebenfalls wie die Studie in Marienthal zu ihrer Zeit bislang einzigartig ist.

 

 

 

10.7.13 08:36, kommentieren

Forschungsfragen bekannter Sozialwissenschaftler - Präzisierung

Zu dem gestern eingestellten Thema kam die Frage/ Aufforderung:

"Bitte den Aspekt der wissenschaftlichen Relevanz für welche Fachdisziplin noch ein wenig mehr stärken." via Twitter.

Meine Kurz-Antwort dort lautete:

"Im Rahmen der Soziologie (Teilbereich Stadtsoziologie) betreffend das Gebiet "Gentrifizierung" und Soziologie (soziale Ungleichheit)."

In der Presse der vergangenen Woche war das Thema "Mietpreisbremse" und 'soziale Ungleichheit" (sicher mit Hinblick auf die Bundestagswahl im September) fast täglich anzutreffen. Das es also ein gesellschaftliches Interesse an diesem Thema gibt, ist mit einem Blick in die Tageszeitungen zu erfassen. Gibt es aber auch ein wissenschaftliches Interesse an dieser Thematik? 

Dem Vortrag von Prof. Bastiaens der ersten Woche folgend, sollte sich doch Forschung und wissenschaftliches Arbeiten (im sozialwissenschaftlichen Bereich) auf tatsächliche Probleme beziehen, deren Lösung ja einen Mehrwert für die Gesellschaft hat. 

Dies ist m.E. bei dem Thema gegeben, da in dem Bereich "Stadtsoziologie" und "Gentrifizierung" noch an Lösungen und Modellen gearbeitet wird. Wissenschaftliche Ergebnisse aus dem Bereich bilden die Grundlage für politische Entscheidungen und Erörterungen des Themas. 

Netzfunde zum Beleg des wissenschaftlichen/ politischen/ soziologischen Interesses an der Relevanz:

http://www.bpb.de/apuz/32813/gentrifizierung-im-21-jahrhundert?p=0

 http://shop.arl-net.de/media/direct/pdf/fus230.pdf#page=31

Auch konkrete Arbeitsfelder wie Stadt(teil)sozialarbeit hängen von Erkenntnissen aus dem o.g. Feld ab. Weitergehendes hierzu muss aber separat erfolgen.

 

 

 

30.6.13 09:49, kommentieren

Forschungsfragen bekannter Sozialwissenschaftler im aktuellen Kontext

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer (und Prof. Dr. Helmut Thome)

 

Das übergeordnete Thema ist „relative Deprivation“. Die Publikation „Gewalt in öffentlichen Räumen. Zum Einfluss von Bevölkerungs- und Siedlungsstrukturen in städtischen Wohnquartieren“ in 2. Auflage ist aus dem Jahre 2011; somit hat sie aktuellen Bezug.[1]

 

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den individuellen Integrationsgraden, der individuellen Problemwahrnehmung und den Reaktionsweisen im Stadtteil (und durch den Stadtteil).“ (Netzfund bei Recherche nach „Aktuelle Forschungsfragen von Heitmeyer“ auf der Webseite http://www.socialnet.de/rezensionen/12496.php)

 

Was spricht für eine aktuelle Relevanz der Forschungsfrage (und z.B. ein öffentliches Interesse)?

 

a) Die google-Suche nach den Stichworten „relative Deprivation“ und „Wohnsituation“ ergibt 14.100 Treffer.

 

b) Aktueller Bezug lässt sich durch die „Unterrichtung

durch die Bundesregierung Lebenslagen in Deutschland –

Vierter Armuts- und Reichtumsbericht“ vom 06.03.2013 erkennen. Auf Seite 115 geht es um die Themen „Wohnen und Wohnumfeld“ und „Benachteiligte Stadtteile prägen Kinder und Jugendliche besonders“ (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/126/1712650.pdf)

 

c) tbc.

 

 


 

 

 



[1] Wilhelm Heitmeyer: Gewalt in öffentlichen Räumen. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2011. 2. Auflage. 235 Seiten. ISBN 978-3-531-18654-2.

29.6.13 19:02, kommentieren