Mein Resümee zum c MOOC #Exif13 - Expedition zur Insel der Forschung

Der #ExIF13 ist schon seit 6 Tagen "Geschichte". Zumindest lief am vergangenen Donnerstag der letzte Livestream. Hier noch mal der Link zum furiosen Abschluss: http://www.youtube.com/watch?v=hCIutEd5hXo&feature=youtu.be mit Prof. Hillebrand, Marcus Deimann und Sebastian Vogt. Der letzte (ebenfalls längere Impulsvortrag)  war für mich großartig, was für mich vor allem daran gelegen hat, dass Herr Prof. Hillebrand mich absolut begeistert hat. Seinen Vortragsstil habe ich als sehr lebhaft und "neugierig machend" erlebt. Gleichzeitig hat er die "Forschungsreise" im Vortrag tatsächlich auf den Punkt gebracht. Die Informationen im Livestream waren so dicht, dass ich mir den Vortrag bestimmt noch das ein oder andere Mal in Ruhe anhören werden. 6 Wochen Expeditionsreise zur Insel der Forschung liegen damit hinter mir und den anderen "AktivistInnen", wie es in den Impulsvorträgen immer so schön hieß. Und es war eine wirklich spannende Zeit. Zu Beginn (in der ersten Woche) war ich zunächst skeptisch, da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, dass aus einem sehr kleinen Kreis eine aktive Arbeit entstehen würde. Aber schon mit dem zweiten Impulsvortrag von Dirk Bindmann-Pabst war ich "am Haken". Insbesondere die Auseinandersetzung mit dem "Web of Science" war für mich sehr spannend. In den ersten Wochen wurde auf Twitter und auf der google+ Plattform https://plus.google.com/u/0/communities/100479507733945530725?cfem=1 auch viel auf der Meta-Ebene diskutiert. In der Zeit machte ich mir insbesondere Gedanken über MOOCS und das "Massive". Meine Gedanken dazu habe ich vor allem auf Twitter unter dem Hashtag #exif13 geteilt. Das google+ Netzwerk, aber auch das kollaborative Arbeiten via Twitter begann mir immer besser zu gefallen. Ebenfalls die Aufgabe mit den Videos. Diese war aber zeitlich für mich leider nicht zu realisieren. Aus diesem Grund habe ich mich mit den tollen Videos der anderen Teilnehmer beschäftigt. Diese sind in der google+ Gruppe verlinkt. Hier auch meine einzige Kritik: für eine so tolle Aufgabe, wäre ein längerer Bearbeitungszeitraum hilfreich. Vielleicht könnte es bereits am Anfang bekannt gegeben werden, eine Deadline gesetzt werden, aber ein umfangreicheres Thema wählen. Und dann 3-4 Wochen Bearbeitungszeit. Neben technischem "Neuland" war auch bei mir ausgerechnet in der Woche die Zeit sehr knapp. Mit ein wenig Wehmut denke ich schon jetzt an den Exif zurück, die festen Dates am Donnerstagabend waren auch toll; insbesondere das die Twitter-Kommentare dort beantwortet und eingebunden wurden.

Mein Resümee möchte ich gerne mit der Aufgabe für die 6. Woche beenden: Es ging um wissenschaftliche Aufsätze, die uns zur Forschung inspiriert haben. Hierfür möchte ich in meine Vergangenheit zurückgehen. Als Studentin an der Uni Essen mit Hauptfach Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft): Ein Werk meines damaligen Professors Horst Alber Glaser hatte ich bereits via Twitter geteilt. Mein anderes großes Interesse und Herz hing (und hängt) an den literarischen Werken von Anais Nin und von Marguerite Duras. Diese beiden Autorinnen und ihre jeweiligen Gesamtwerke faszinieren mich seit Teenagerzeiten und ich habe bereits vor der Uni die Werke, auch Erstausgaben und wissenschaftliche Aufsätze dazu gesammelt. Damals noch sehr aufwändig mit der Recherche in der Bibliothek und dem z.T. internationalen Bestellen von Zeitschriftenartikeln (was auch ins Geld ging). Beide Autorinnen verwenden autobiographische Details in ihren fiktiven Werken, jedoch auf eine völlig verschiedene Art und Weise.

Hier einige Verweise auf Artikel/ Bücher:

Nalbantian, Suzanne. Aesthetic Autobiography. From Life to Art in Marcel Proust, James Joyce, Virginia Woolf and Anais Nin. London: Macmillan, 1994.

http://books.google.de/books/about/Marguerite_Duras_und_der_Raum_des_Unm%C3%B6g.html?hl=de&id=h2JQTtlnrtIC (Hier insbesondere v. Interesse die Verwendung des Zeit- und Raum Begriffes für mich)

 http://books.google.de/books/about/All_contraries_confounded.html?id=23dbAAAAMAAJ&redir_esc=y (dies brachte mich dazu, mich auch mit Djuna Barnes näher zu befassen und ich hatte es via Fernleihe vor langer Zeit).

Die Liste ist endlos, ich habe auch nicht mehr alle Zeitschriftenartikel (sie füllten irgendwann zwei dicke Ordner), denn sie fielen dem ein oder anderem Umzug zum Opfer. Trotz allem gehört mein Herz weiterhin diesem Thema :-) Mal mehr, mal weniger. Seit dem B.A. Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen eher weniger, aus zeitlichen Gründen.

Ich möchte gerne mit einem meiner Lieblingssätze von Marguerite Duras (sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert) enden:

"Sehr bald in meinem Leben war es zu spät. 

Lassen Sie mich hinzufügen, ich bin fünfzehneinhalb. Eine Fähre überquert den Mekong." (Aus "Der Liebhaber".

Ich hoffe sehr, dass es in meinem Leben noch nicht zu spät ist um die Reise der Forschung (in vielen Bereichen) noch zu unternehmen.

In diesem Sinne...

 

 

 

 

24.7.13 20:53

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Unflauschig / Website (24.7.13 22:34)
Sehr peinlich. Der Beitrag der zweiten Woche war natürlich von Dirk Eisengräber-Pabst. Wie konnte ich mir den Namen nur so falsch notieren? Gut noch mal hier den Blog gelesen zu haben: http://kristinalucius.wordpress.com/2013/07/24/cmooc-exif13-entdecke-die-insel-der-forschung-teil-6/

Wer lesen und zuhören kann ist klar im Vorteil. Memo an mich ;-)

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